Statut

Das Sta­tut gaben sich die AFF-Mit­glie­der im Jahr 1996. Natür­lich ist der “AFF-Rund­brief” moder­ni­siert in Form einer fort­lau­fen­de Kom­mu­ni­ka­ti­on über einen digi­ta­len Kanal. Die wich­tigs­ten Prin­zi­pi­en, wie z. B. das Kon­sens­prin­zip wer­den heu­te noch gelebt.

Deligierte

Das wich­tigs­te Ent­schei­dungs­or­gan in jedem Radio benennt zumin­dest eineN Dele­gier­teN für die AFF. Die­se Per­so­nen sind Ansprech­per­so­nen im Radio für alle AFF-rele­van­ten Berei­che. Nur so kann sicher­ge­stellt wer­den, daß Ent­schei­dun­gen, die auf dem AFF-Tref­fen gefällt wer­den auch in geeig­ne­ter Wei­se in die Radi­os rein getra­gen wer­den. Ent­schei­dun­gen wer­den grund­sätz­lich – auch auf den AFF-Tref­fen – über die AFF-Dele­gier­ten gefällt. Jedes Radio hat eine Stim­me unab­hän­gig von der Anzahl der Dele­gier­ten.

Beschlussvorlagen

Zu tref­fen­den Ent­schei­dun­gen müs­sen in der Ein­la­dung zum AFF–Treffen (AFF–Rundbrief) ange­kün­digt sein. Alles, was zum Ver­ständ­nis die­ser Punk­te nötig ist, muss bei­gelegt wer­den und natür­lich in ver­ständ­li­cher Spra­che for­mu­liert sein. Ohne die­se „Beschluss­vor­la­ge“ wird in der Regel nicht mehr ent­schie­den. Nur so kann sicher­ge­stellt wer­den, dass Beschlüs­se von allen Radi­os getra­gen wer­den; dort wur­den sie dann näm­lich (hof­fent­lich) schon vor­her dis­ku­tiert. Die AFF-Dele­gier­ten müs­sen natür­lich mit ent­spre­chen­den Ent­schei­dungs­spiel­raum aus­ge­stat­tet wer­den.

Die AFF kann mit ihrer Poli­tik nur dann erfolg­reich sein, wenn die Beschlüs­se von allen Radi­os mit­ge­tra­gen wer­den. Über Akti­vi­tä­ten ein­zel­ner Mit­glie­der­ra­di­os, die AFF-The­men oder Inter­es­sen ein­zel­ner AFF-Mit­glie­der­ra­di­os berüh­ren, sol­len die AFF-Dele­gier­ten zumin­dest infor­miert sein.

Bei Pres­se­mit­tei­lun­gen der AFF (d.h. abge­spro­chen auf dem AFF-Tref­fen oder im Kon­sens­prin­zip über Rund­ruf) dür­fen sich die Dele­gier­ten aus den Radi­os als “AFF-Spre­che­rIn” bezeich­nen. AFF-Brief­pa­pier soll­te dafür bei jedem Radio vor­han­den sein.

Entscheidungen

Der Kon­sens wird ange­strebt. Führt dies zu kei­nem Ergeb­nis, kann auch abge­stimmt wer­den. Alle Ent­schei­dun­gen erfor­dem eine 2/3‑Mehrheit der AFF-Mit­glieds-Radi­os. Kann eine Ent­schei­dung von einem Radio nicht mit­ge­tra­gen wer­den, exis­tiert ein Veto­recht. Wird hier­von Gebrauch gemacht muß ver­deut­licht wer­den, war­um der Beschluß für das jewei­li­ge Radio nicht trag­bar ist. Das Veto muß begrün­det wer­den und hat auf­schie­ben­de Wir­kung: Beim nächs­ten AFF-Tref­fen kann dann mit 2/3‑Mehrheit ent­schie­den wer­den.

Eilentscheidungen

Ent­schei­dun­gen, die zwi­schen den Tref­fen gefällt wer­den müs­sen, wer­den über die AFF-Dele­gier­ten abge­spro­chen. Ver­fah­ren wird dabei wie bei dem Punkt “Ent­schei­dun­gen”.

Konkret

Jedes Radio schreibt regel­mä­ßig für den Rund­brief einen Städ­te-Bericht. Auf dem AFF– Tref­fen gibt es künf­tig kei­nen Städ­te-Bericht mehr.

Per­so­nen, die fes­te Arbeits­be­rei­che oder Auf­ga­ben für die AFF über­neh­men wer­den auf ein Jahr gewählt. Bei schwer­wie­gen­der Kri­tik an der Aus­füh­rung der über­tra­ge­nen Auf­ga­ben kann die Per­son mit 2/3‑Mehrheit gemäß dem oben genann­ten Ver­fah­ren abge­wählt wer­den. Es wird immer eine „gehei­me“ Wahl durch­ge­führt.

Früh­jahr 1996