AFF Assoziation Freier Gessellschaftsfunk Ba-Wü e.V.

Workshops Donnerstag 29. Mai


Was ist und wie mache ich Freies Radio
Einführungsworkshop

Mit Timo Stadler
Querfunk Karlsruhe

Eine praktische Einführung ins Freie Radiomachen:
Anschließend seid ihr natürlich noch keine perfekten Radiojournalist_innen, aber ihr werdet die Grundkenntnisse haben, um eine Sendung zu gestalten und auch etwas über das Selbstverständnis der Freien Radios wissen.


"Ich? Ich hab doch keine Vorurteile (mehr)!"
- Einführung in die Anti-Bias-Perspektive, und was das mit Freien Radios zu tun hat

Mit Nora Strehlitz
Radio RUM Marburg

"[...] die Redaktionen sind sich darin einig, dass jede rassistische, sexistische und soziale Diskriminierung von Personen ausgeschlossen ist." (Aus der Selbstdarstellung von Radio Corax Halle e.V.)
"Wir sind uns der gesellschaftlichen Wirkung von Sprache bewusst und wollen eine vorurteilsfreie Sprache verwenden." (Aus der inhaltlich-redaktionellen Plattform von Radio Unerhört Marburg)
"Der Anti-Bias-Ansatz geht davon aus, dass jede*r Vorurteile hat. Im Lernprozess [...] nehmen [wir] die eigenen Rollen in komplexen Systemen wahr und entwickeln gemeinsam alternative Verhaltensweisen." (Anette Kübler: Was ist Anti-bias?)
Im Workshop möchte ich euch über kurze Inputs und selbstreflexive Übungen die Anti-Bias-Perspektive erfahrbar machen und anschließend gemeinsam überlegen, was der Ansatz für unsere Arbeit im Freien Radio bedeuten kann - redaktionell und in der Zusammenarbeit.


Musik im Freien Radio - mehr als eine Frage des guten Geschmacks
Mit Katja Röckel
Radio Blau, Leipzig

Musik hat nicht nur im freien Radio einen hohen Stellenwert.
Aber wie präsentiere ich Musik "richtig"? Wie vermeide ich, nur den Titel und die Band zu nennen? In diesem praktisch orientierten Workshop sprechen wir darüber wie Ihr bisher Musik im Radio nutzt und was man daran noch ändern kann. Im zweiten Teil gibt es kleine praktische Übungen an konkreter Musik. Bitte Lieblings-CD mitbringen!


Nachrichten im Freien Radio
Mit Niels Wätzel
RDL Freiburg
Workshoplänge: Halber Tag

Themen setzen und Diskurse brechen!
Was können Nachrichten im Freien Radio bringen? Wie sollten sie sich von denen im Öffentlich-Rechtlichen unterscheiden? Und wie können wir uns gemeinsam organisieren?
Im Workshop besprechen wir Auswahl, Aufbau und Sprache von Nachrichten sowie mögliche Gestaltungsmittel.
Ziel wäre ein gemeinsames Nachrichtenportal, aus dem die einzelnen Radios schöpfen können.


Abend-Veranstaltung:
NSU: Blick in den Abgrund
Anti-demokratische Inlandsgeheimdienste, unkontrolliertes V-Mann-Unwesen, Nazi-Terror-Szene, rassistische Ermittlungen und Staatsversagen: Zwingende Konsequenzen aus dem NSU-Komplex

Mit Friedrich Burschel
Radio Lotte Weimar, NSU-Watch, Rosa Luxemburg Stiftung Berlin

Hinter dem Agieren des NSU und seines wohl mehrere Hundert Personen umfassenden Unterstützer_innen-Netzwerks öffnete sich das Panorama des wohl größten Geheimdienstskandals der Geschichte der BRD und eines unvorstellbaren behördlichen Rassismus' in den Mordermittlungen. Gegen die Familien und das soziale Umfeld der Opfer und die Ermordeten selbst wurde über Jahre mit kruden Vorwürfen und rassistischen Anschuldigungen ermittelt. Für die betroffenen Familien eine bis zu einem Jahrzehnt währende Demütigung ohne das je auch nur ansatzweise Spuren ins Nazi-Milieu verfolgt worden wären. Wie weit staatliche Verstrickung in das Geschehen gegangen ist, ist bis heute nicht ansatzweise geklärt, im Gegenteil: ein beispiellos dreister Vertuschungs- und Obstruktionsskandal der unter Verdacht stehenden Behörden (Polizei, Inlandsgeheimdienst "Verfassungsschutz", Bundesnachrichtendienst (BND), Militärischer Abschirmdienst (MAD) usw.) überschattet(e) selbst die Aufklärungsbemühungen Parlamentarischer Untersuchungsausschüsse (im Bundestag, in den Landesparlamenten von Thüringen, Sachsen und Bayern und des NSU-Prozesses vor dem Oberlandesgericht in München (seit 6.5.2013). Da werden Informationen vorenthalten und manipuliert, Akten geschreddert oder zurückgehalten und eine Aufklärung des Komplexes der Geheimdienst-Informant_innen (sog. V-Leute) hintertrieben. Viele ungeklärte Fragen und haarsträubende Ungereimtheiten sind nach wie vor offen. Welche nationalen Netzwerke mit dem und internationalen Verbindungen zum NSU nachweisbar sind, ebenso.
Aber auch eine kritische und linke Öffentlichkeit hat von dem mörderischen Agieren des NSU keine Kenntnis genommen und sich von den Medien, die die Polizeiversionen ungeprüft und auflagensteigernd skandalisiert übernahmen, den Bären der kriminellen Machenschaften im "Ausländermilieu" aufbinden lassen: niemand hat gegen die Etikettierung der grausamen Hinrichtungen als "Döner-Morde" je lautstark protestiert oder auch nur Zweifel angemeldet. Auch nachdem in Kassel, nach der Ermordung des jungen Internetcafé-Betreibers Halit Yozgat am 6. April 2006, tausende Menschen migrantischen Hintergrunds unter dem Motto "Kein 10. Opfer" demonstrierten, wachte die Öffentlichkeit - mit den rassistischen Erklärungen offenbar einverstanden - nicht auf.
Immernoch verhalten und erst langsam artikuliert sich ein Aufschrei, der all das nicht mehr zu akzeptieren bereit ist und beginnt, eine öffentliche Diskussion der Skandale, des behördlichen und gesellschaftlichen Rassismus und der enormen Gefahren für das Gemeinwesen, die von den unkontrollierbaren (Inlands-)Geheimdiensten ausgehen, zu erzwingen.


Workshops Freitag 30. Mai


Geschlechtergerechtes Sprechen im Radio
Mit Tina Tusch
Berlin
Workshoplänge: Halber Tag

Die Art wie im Radio gesprochen wird beinhaltet immer auch eine geschlechtliche Positionierung, ob das beabsichtigt ist oder nicht. Wie damit umgegangen wird ist für jede_n Sprecher_in unterschiedlich. In den freien Radios gibt es die unterschiedlichsten Umgangsweisen mit diesem Thema, von der Benutzung einer eigens entwickelten geschlechtergerechten Grammatik über die Verwendung des Gender Gap oder Unterstrichs bis hin zur Verwendung des generischen Maskulinums, und bei Live-Sendungen wird am liebsten geredet wie der jeweilige Schnabel gewachsen ist. Und nicht nur die Sprache sagt in diesem Zusammenhang viel über die Sprechenden aus, sondern auch die Art wie die Stimme eingesetzt wird.
In diesem Workshop werden unterschiedliche Ansätze einer geschlechtergerechteren Sprache vorgestellt, mit einer besonderen Berücksichtigung einer trans*-sensiblen Sprache. Aber ganz unabhängig von der Sprache ist auch der Stimmeinsatz der Sprechenden im Radio entscheidend für die Wirkung des Gesendeten. Wie spreche ich, und wie wirkt das? Nehme ich mich stimmlich eher zurück, oder wirke ich dominant und sicher, und welche Rolle spielt mein Geschlecht dabei? Möchte ich daran etwas ändern oder meine stimmlichen Ausdrucksmöglichkeiten in diesem Zusammenhang vergrößern? Für alle die sich mit diesen Fragen beschäftigen wollen ist dieser Workshop.
Die jeweiligen Schwerpunkte sind dabei vom Interesse der Teilnehmenden abhängig, nicht alles passt in 3 Stunden.
Die Workshopleiterin Tina Tusch ist Diplompädagogin und Logopädieschülerin, und beim Berliner transgenderRadio aktiv. Gelegentlich veranstaltet sie Workshops zum Thema Stimmbildung, insbesondere für queere und trans* Menschen.


"Über Menschen mit behinderungen berichten"
Workshop für Journalistinnen und Journalisten

Mit Lili Masuhr von den Sozialhelden/Leidmediem.de

"Trotz ihrer Behinderung, meistert sie ihr Leben." oder "Der Wissenschaftler leidet an Muskelschwund und ist an den Rollstuhl gefesselt." solche Formulierungen lassen negative Bilder im Kopf entstehen, die das öffentliche Bild von Menschen mit Behinderungen prägen. Ob diese Floskeln aus Zeitmangel oder Unsicherheit verwendet werden - Journalistinnen und Journalisten kommt eine besondere Verantwortung zu. denn Medien schaffen Wirklichkeit und viele behinderte Menschen fühlen sich diskriminiert, wenn sie als "Opfer" oder "Helden" wahrgenommen werden. das wirkt dem Ansatz der UN-Behindertenrechtskonvention entgegen, die weltweit ein inklusives Leben ermöglichen möchte. Das Bild von Stereotypen und Vorurteilen zu befreien ist gerade in Deutschland wichtig, wo Menschen mit und ohne Behinderungen zu oft noch in getrennten Welten leben, lernen und arbeiten.
Wie es in der Berichterstattung auch anders gehen könnte, wollen wir von "leidmedien.de" mit ihnen in einem Workshop diskutieren. Aus der Sicht von Medienschaffenden mit und ohne Behinderungen haben wir Tipps für eine Berichterstattung aus einer anderen Perspektive und ohne Klischees zusammengestellt.
"leidmedien.de" ist ein Projekt der SOZIALHELDEN in Kooperation mit der Aktion Mensch.
In unserem Workshop geht es um den Austausch von Ideen und Tipps für:
- verwendete Begriffe und Formulierungen über behinderte Menschen
- Perspektiven in Fotografie und TV auf behinderte Menschen
- barrierefreie Kommunikation in der Online-Präsenz
- Interviews mit behinderten interviewpartnerinnen und -partnern


Das Feature
- gemeinsam hören, diskutieren und ein Gefühl
für das Genre bekommen: learning by analyzing

Mit Jeldrik Geraedts

Radio kann mehr sein als das gesprochene Wort. Es kann von akustischen Welten erzählen, Geschichten erlebbar und emotionale Zusammenhänge verständlich machen - ohne dabei Effekthascherei zu betreiben. Eine radiojournalistische Form, die einem dabei denkbar viel Raum lässt, ist das Feature. Im Gegensatz zu vielen anderen radiojournalistischen Formen, die sich vor allem durch Aktualität auszeichnen, ist das Feature hintergründig. Es lässt sich Zeit, nimmt sich Ruhe, nutzt die volle Bandbreite der akustischen Möglichkeiten: Autor_innentexte, literarische Zitate, O-Töne, Atmo, Effekte und Fiktion.
In diesem Workshop werden gemeinsam einzelne Stücke (ausschnittsweise) gehört, diskutieren und überlegt, ob und wie das Feature auch in den Freien Radios einen Platz findet. Neben der Diskussion auf der Metaebene sollen dabei immer wieder Blicke auf die Praxis der Freien Radios werfen und Ideen entwickelt werden, wie aus dem gebauten Beitrag ein Feature werden kann.


Keine gute Radiosendung ohne gute Interviewführung
Mit Heike Demel
Radio Z Nürnberg

Es kommt in vielen Sendungen vor: das Interview. Ob es gelingt, hängt nicht nur von passenden Interviewpartner_innen ab, sondern auch von einer guten Vorbereitung und Gesprächsführung.
Wie erreiche ich, dass mein Interview nicht wie eine reine Abhakliste oder belanglose Plauderei klingt? Wie gestalte ich mein Interview spannend, informativ und hörenswert? Welche Fragearten setze ich wofür ein?
Der Workshop vermittelt zunächst die Grundlagen für ein gutes Interview und erprobt sie am Nachmittag in echten Interviewsituationen.


Radio in Zeiten des Internets:
Streamen, Podcasts - und Programmerstellung
Mit Friederike Maier
Journalistin und Medientrainerin, Hannover

Neben dem Streamen des Radioprogramms im Internet und dem Bereitstellen von Podcasts lässt sich das Internet auch zur Programmerstellung nutzen. Interviews übers Internet können eine deutlich bessere Qualität erzielen als herkömmliche Telefon- oder Handyinterviews. Mit WebRTC steht ein neues Echtzeitprotokoll fürs Internet bereit, was auch für Radiozwecke gut genutzt werden kann.
Vormittags: Grundlagen wie kommt der Ton möglichst wohlklingend ins Internet. Vom Mikro, Mischpult, Kompressor über die Digitalisierung in der Soundkarte bis zur Komprimierung, um das Audiomaterial auf eine anständige Größe zu bekommen. Mit vielen Hörbeispielen und Übungen wird das Thema anschaulich dargestellt um ein möglichst gut klingendes Signal ins Netz zu bekommen. Dabei werden neben der praktischen Anwendung auch die physikalischen Hintergründe thematisiert.
Nachmittags: Vorstellung und ausprobieren verschiedener Programme, die den Radioalltag vereinfachen können:
- WebRTC: Kommunizieren in Echtzeit im Internet
- Mumble: Eine wohlklingende alternative zu Skype mit Aufnahmebutton
- Airtime: Opusfähiges streamen mit Sendeautomation


Abend-Veranstaltung:
Entstehung und Entwicklung der "Alternative für Deutschland" AfD

Mit Andreas Kemper

Die "Alternnative für Deutschland" hat scheinbar aus dem Nichts fast den Sprung in den Bundestag geschafft. Nicht nur ins Europaparlament kann sie am 25. Mai 2014 Abgeordnete entsenden, sondern auch bei Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen im Sommer 2014 würde die AfD nach den Hochrechnungen der letzten Monate einziehen.
Seit einigen Monaten gibt es erhebliche innerparteiliche Richtungskämpfe zwischen nationalliberalen und neoliberalen Kräfte, in denen es auch darum geht, welche Rolle hierbei Rechtspopulist*innen einnehmen.
Neben einer Darstellung der Daten und Forderungen der Partei wird der Soziologe Andreas Kemper auf die maßgebenden Gruppen und Einzelpersonen in den aufeinander folgenden Entstehungsphasen der AfD der letzten zehn Jahre eingehen. Dabei werden auch aktuelle Auseinandersetzungen (bspw. Bildungsplan 2015 und die Demonstrationen in Stuttgart) thematisiert.
Nach dem Vortrag wird ausreichend Zeit für Nachfragen und kontroverse Diskussionen sein.




Workshops Samstag 31. Mai


Was ist Critical Whiteness?
Mit Katrin Dietrich
fernsicht im iz3w Freiburg

Im einführenden Workshop nähern wir uns tastend den Konzepten der Critical Whiteness Studies an. Ausgehend von der Geschichte des Kolonialismus und seinem Fortwirken, diskutieren wir über 'weiße' Privilegien und Machtpositionen. Aber wer ist eigentlich weiß - und wer ist schwarz? Sind manche Menschen weißer als andere? Können Weiße überhaupt AntirassistInnen sein... ? Für die gemeinsame Diskussion dieser Fragen, der Praxistauglichkeit des Konzeptes und seiner Umsetzung in der Radioarbeit wird im Workshop genügend Raum und Zeit gegeben.


Die Stimme:
entspannt, klangvoll und ausdauernd
Atem- und Stimmtraining

Mit Henrike Mayer
Karlsruhe
(Sängerin, funktionale Stimmbildnerin und Atempädagogin AFA®)

Unser Körper ist unser Stimme-Instrument und der Atem der Antrieb, sie beeinflussen sich gegenseitig. Ist das Instrument gestimmt, stimmt auch die Stimme.
Durch gezielte Körper- und Atemübungen (Middendorfsche Tradition) nehmen wir unseren Körper bewusster wahr, Spannungen lösen sich, die Haltung lockert sich und die Atembewegung bekommt mehr Bewegungsfreiheit und Raum. Dadurch erlangt die Stimme mehr Klang, Ausdruckskraft, Stabilität und Präsenz.
In dem Workshop wird Bewegung mit dem Atem verbunden und mit Lauten, Sprache und Artikulationsübungen gearbeitet. Im Vordergrund steht das eigene achtsame, körperliche und stimmliche Erleben, die Offenheit, das ein oder andere gewohnte Atem-und Stimmmuster zu verlassen und Neues auszuprobieren. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einzeln an individuell gewählten Texten zu arbeiten.
Bitte bequeme Kleidung und Socken mitbringen, sowie selbstgewählte Texte!


experimentelles radio
mit strategien aus klangkunst, experimenteller musik
und lautpoesie den radioalltag aufmischen!

Mit Antje Meichsner
coloRadio Dresden

wir hören uns werke aus dem spannungsfeld zwischen radiofeature, hörspiel, musik, lyrik, sound art und fieldrecordings an, analysieren sie und extrahieren uns einen baukasten an künstlerischen strategien, die uns andere perspektiven als bisher auf das radiomachen einnehmen lassen. doch das wichtigste ist: die probieren wir dann auch gleich mal aus, um die grenzen eurer alltäglichen radioroutine zu dehnen.
voraussetzung: du kannst audioschnitt. im idealfall bringst du dein laptop mit deinem lieblingsschnittprogramm und dein aufnahmegerät/mikro mit.
wenn ihr sowas habt, bringt eure radiowerkzeuge, musikinstrumente und texte mit - egal ob experimentell, journalistisch oder tagebuchförmig!


Basis-Workshop Recherche
Mit Benedikt Strunz
Hamburg

Der Kurs vermittelt grundlegende Kenntnisse über Möglichkeiten und Methoden (investigativer) Recherche. Der Workshop richtet sich an AnfängerInnen. Unter anderem soll es um konkrete Methoden der Internet-Recherche gehen (Facebook Graph-Search und systematische google-Suchen) sowie um die Möglichkeiten von Anfragen (Informationsfreiheitsgesetz, Landespresserechte, etc.). Das Ganze mit Platz für Übungen und Zeit für eure konkreten Fragen.


Zip-FM
Mit Wera Morawietz

Einfacher wird es nicht für die Freien Radios, Info-Schienen mit möglichst aktuellen und vielseitigen Themen aus der ganzen Welt zu gestalten. Hier bekommt ein Radio weniger Geld, hier mehr, dort weniger Sendezeit, woanders fangen plötzlich sehr Aktive einen Vollzeitjob ausserhalb des Radios an und eine ganze Infoschiene bricht zusammen... Um trotzdem zuverlässig ein Nachrichtenmagazin ausstrahlen zu können, gibt es Zip-FM. Produziert von einer überregionalen Redaktion Dienstag bis Freitag, jeweils 30 Minuten.
Doch auch in dieser Nachrichtenredaktion aus dem deutschsprachigen Raum gibt es Veränderungen, und diese wollen gestaltet werden.
In dem Workshop soll sich das Zip-FM Team sowohl durch Selbstkritik weiterentwickeln als auch inhaltliche Schwerpunkte diskutieren, abhängig von den politischen Ereignissen in der nächsten Zeit.
Doch nicht nur die bisherige Redaktion soll sich hier treffen - jedeR Interessierte ist herzlich eingeladen, produktiv das Zip-FM zu gestalten.

Workshops 2014


Hier findet ihr die genaueren Beschreibungen der Workshops, die im Rahmen des Radiocamps 2014 angeboten werden. Bis zum Camp können sich noch Änderungen ergeben.


Donnerstag 29. Mai


Freitag 30. Mai


Samstag 31. Mai